Es ist zwar theoretisch denkbar, dass eine Fortbildung allein dem Mitarbeiter nützt – etwa eine „Aufstiegsfortbildung“, deren Inhalte im Unternehmen nicht angewendet werden können. Wenn das unternehmen aber Zeit und Geld investiert hat, kann es mit Recht einen Nutzen für sich erwarten. Für die Bewertung des Nutzens müssen geeignete Indikatoren gefunden werden. Es mag banal klingen: Eine Qualifizierungsmaßnahme ist dann erfolgreich, wenn sie dem Unternehmen mehr bringt als sie gekostet hat. Bildung muss sich rentieren. Wie bei jeder betrieblichen Investition muss zunächst ein Vergleich angestellt werden zwischen den Kosten und den Erträgen. Dabei sollten Sie berücksichtigen, dass sich der Erfolg einer Qualifizierung oft nicht unmittelbar einstellt. Es empfiehlt sich deshalb zu differenzieren zwischen kurz-, mittel- und langfristigem Nutzen. Wenn es etwa gelingt, im Unternehmen „Lernkultur“ zu schaffen, dann zahlt sich das mittel- und langfristig aus.