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Lernbedarf ermitteln

Lernbedarf kann aus vielfältigen Gründen entstehen: Eine neue Maschine wird angeschafft, eine neue Software wird installiert. Der neue Mitarbeiter kennt ein bestimmtes Verfahren noch nicht. Hier müssen Kenntnisse aktualisiert werden bzw. neue Kompetenzen erworben werden.

Gerade in Zeiten, in denen sich Märkte und Techniken schnell verändern, ist es jedoch wichtig, bei den Mitarbeitern eine Kompetenzerweiterung, die über eine bloße Anpassungsqualifizierung hinaus geht, systematisch voran zu treiben. Die Produktivität lässt sich so kontinuierlich steigern, die Qualität der Arbeit nimmt zu, die Mitarbeiter werden flexibler und veränderungsfähiger.

Eine Qualifizierungsbedarfsanalyse sollte auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigen, selbst wenn Ihnen die heute relativ vage erscheinen. Geben Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Chance, sich darauf vorzubereiten, vielleicht vermeiden Sie damit gravierende Engpässe beim Personaleinsatz in ein paar Jahren.

Um aktuellen Handlungsbedarf und künftige Entwicklungen erkennen zu können, ist ein Dialog zwischen Management und mittleren Führungskräften notwendig. In diese Gespräche sollte auch der Betriebsrat eingebunden werden.

Wirkungen eines solchen Dialogs sind:

Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch selbst ihren Lernbedarf äußern, wird die Akzeptanz für Qualifizierung und Kompetenzerweiterung größer.

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© Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH