Firmensitz: Tettnang
Mitarbeiter: 220 Mitarbeiter, 16 Azubis
Branche: Sportartikelhersteller
Verbesserung der Kommunikationskultur
Zielsetzung:
Die lebendige Unternehmenskultur soll weiterentwickelt und systematisiert werden.
Dazu soll als erster Schritt der interne Informationsfluss verbessert werden.
Akteure:
Leiterin PE/OE, Abteilungsleiterin Auftragsannahme, Leiterin des Projekts "Beruf und
Privatleben"
Vorgehen:
Vom Projektteam wurden mit Unterstützung der externen Berater die im Unternehmen praktizierten Informations- und Kommunikationsformen analysiert und Interventionspunkte definiert.
Ansatzpunkt waren die internen Besprechungen, die häufig eher der Informationsweitergabe als der Diskussion dienten. Die Vor- und Nachbereitung (Einladung, TOP, Protokoll) wurden systematisiert unter Beachtung der Weitergabe aller relevanten Informationen.
Auch die Durchführung der Besprechungen wurde reflektiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden Kommunikationsregeln aufgestellt, die den Austausch von Informationen ermöglichen.
Vom Projektteam wurden weitere Möglichkeiten zur Informationsweitergabe überprüft mit dem Ergebnis, dass verstärkt interne Aktivitäten gezielt genutzt werden sollen, um Mitarbeiter weiterzubilden. Ein Beispiel ist der „Tag der offenen Abteilung“: Angeregt durch Beispiele aus der FILIP-Toolbox sollen die Fachabteilungen nicht nur ihr Leistungsspektrum vorstellen, sondern auch den Beitrag, den sie für das Gesamtunternehmen leisten, darstellen.
Erfahrungen:
Von den Mitarbeitern wird es als positiv empfunden, wenn Kommunikationsregeln existieren und auch von allen eingehalten werden. Wichtig dabei ist, dass die Regeln von der jeweiligen Gruppe selbst aufgestellt werden.
Die Begleitung dieser Prozesse durch einen internen Berater (Personalentwickler) ist sinnvoll.
Ein Austausch zwischen internen (PE) und externen Beratern über die eingesetzten Methoden und Vorgehensweise ist hilfreich.
Hier können Sie sich das Firmenbeispiel "Verbesserung der Kommunikationskultur" herunterladen (Download als PDF, 31kb)